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Höhenatmung bei Langstreckenflügen Optimal zum Thema passte das zweite Referat an der ETH Zürich von Dr. med. Heini Schaffner über medizinische Erkenntnisse rund um die Höhenatmung bei Langstreckenflügen. Er stellte eindrücklich und wissenschaftlich fundiert dar, dass der Segelflieger bereits in Höhen von 2000 bis 4000 Meter über Meer einer bedeutenden Zusatzbelastung durch eine verminderte Sauerstoffaufnahme ausgesetzt ist. Die heutigen Sauerstoffanlagen könnten Abhilfe schaffen und sollten vermehrt eingesetzt werden. Schaffner erinnerte gleichzeitig an die Akklimatisierung an die sauerstoffärmere Luft. Was bei den Bergsteigern längst ein ernst genommenes Thema ist, sollte auch bei den Segelfliegern größere Beachtung finden. Grenzgänger Am dritten Vortragsabend entführte Dr. Ing. Reiner Kickert die Segelfliegerrunde mit dem technischen «Grenzgänger-Projekt» ETA in die Zukunft. Der griechische Buchstabe Eta (h) ist die technische Bezeichnung für Wirkungsgrad und hat dem ehrgeizigsten Segelflugzeugbau-Projekt der letzten Jahre den Namen gegeben. Neue Flugzeugdaten schaffen neue Dimensionen; sie heissen Spannweite 30.09 Meter und Flügelstreckung 51.33, was eine Verbesserung der heute erreichbaren Leistungen um 25 Prozent erwarten lässt. Bis sich die ersten Cumuli zeigen, lässt es sich mit Gleitzahl 75 im Kopf problemlos überwintern. Trotzdem fiebern die Segelflieger den ersten Frühlings-Ostlagen (ein Hoch über Skandinavien) entgegen, auch wenn die geplanten Vorhaben noch mit Gleitzahlen von 42 bis 57 angegangen werden müssen. Schweizer 1000 km-Flüge in den Alpen
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