
Singapur 1990: An der Asian Aerospace '90 stellt Hans-Ulrich Bütschi den PC-9 vor und lernt die russischen Sukhol Su-27 und deren
Piloten näher kennen, mit denen er dann in Formation fliegt
Persönlich
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Laufbahn
Am 26. März 1941 wurde Hans-Ulrich Bütschi in Baden geboren. Als Ältester verbrachte er mit acht Geschwistern eine schöne Jugend. Nach der Sekundarschule trat er in Vaters
Fussstapfen und absolvierte eine Lehre bei der Post. Als sein nächst-jüngerer Bruder mit dem Modellbauen begann, half Hans-Ulrich Bütschi mit.
"Wie eine Blütenknospe" wuchs sein Wunsch, selbst zu fliegen. Mit 19 lernte er im Birrfeld Segelfliegen auf Rhönlerche und Meise, anschliessend Motorfliegen. Mit 24 wurde er
Fluglehrer in Grenchen. Die wachsende Abenteuerlust trieb ihn in den Busch. Vorerst als Sprüh- und Charterpilot im Sudan und später in Libyen als Demo-Pilot. Ab 1979 flog er für
Ciba-Pilatus weltweit diverse Einsätze und wurde Chefpilot dieser Firma. 1982 wurde Ciba Pilatus aufgelöst; Hans-Ulrich Bütschi blieb als Werkpilot bei Pilatus.
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Familie
In Grenchen lernte er seine flugbegeisterte Frau kennen, welche dort das PPL und in Kloten den Radionavigations-Ausweis erwarb. Sie lebt das Fliegerleben mit, da auch sie ein Abenteuer-Typ ist, und
begleitet ihren Mann oft auf abenteuerlichen Reisen. Die beiden haben drei Söhne.
Der Älteste absolvierte den KV und ist fliegerisch unbelastet, jedoch in verschiedenen Ländern tätig.
Der zweite ist Eintwicklungsingenieur HTL bei Pilatus.
Der Dritte ist als Korporal einer Leichtflieger-Staffel seit letzter Woche als "Freiwilliger" in Albanien im Einsatz, sonst als technischer Kaufmann im Helikoptergeschäft
tätig.
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Freizeit
"Freizeit habe ich zuwenig", sagt Hans-Ulrich Bütschi und lacht. Wenn er frei hat, pflegt er sein Haus, welches er grösstenteils selbst gebaut hat, und seinen schönen Garten
in Beckenried oder segelt mit dem Boot auf dem Vierwaldstättersee.
Nach seiner Pensionierung könnte er sich vorstellen, weiterhin zu reisen, mal hier, mal dort zu wohnen. "Wir sind beide Sonnenkinder. Vielleicht verbringen wir jeweils die Winter nicht in
der Schweiz", werweisst er. "Man soll Visionen haben und sich freuen können." Das wird ihm nicht schwerfallen. |
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| Wassanda Kamerun: 20 Sack Dünger à 50 Kilogramm werden von Hand in den PC-6 geladen |
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