Parkplätze - ein heikler Punkt
Auf vielen Flugplätzen ist das Parkplatzproblem ein heikler Punkt. Nicht anders auch in Grenchen. Die Interessen der verschiedenen
Benützer kollidieren da. Ein wichtiger Schritt, diese Interessen unter einen Hut zu bringen, ist die konkrete Zuteilung an die verschiedenen Benützer. Die vier in Grenchen zur
Verfügung stehenden Flächen werden im Laufe der Sanierung denn auch genau definiert. Der Bereich P1 vor dem Restaurant ist ausschliesslich den Besuchern von Gastwirtschaft und Hotel
vorbehalten. Wer sonst noch den Flughafen besucht, soll den P2 vor den Farner-Werken und längs des Flughafengebäudes belegen. Der P3 im Norden, zwischen Witibach und den Hangars, ist
für die Flughafenbenützer bestimmt, das heisst die Piloten, Schüler, Fallschirmspringer und alle Passagiere. Um diesen Platz auch jederzeit benützen zu können, wird er
saniert. Die Zufahrtsstrasse entlang des Witibachs wird geteert und die Parkflächen werden befestigt. Zusätzlich wird zu einem späteren Zeitpunkt ein Fussweg zu Restaurant und
Flughafengebäude erstellt. Die Kernzone hinter der Barriere (P4) ist Geschäftsreisekunden und Angestellten vorbehalten und dient auch als Kurzzeit-Umschlagplatz. Auf die vorgesehene
kostenpflichtige Bewirtschaftung wird vorläufig verzichtet.
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| Gut ein Dutzend Flugzeuge belegen die Abstellplätze im Freien |
| Arbeit und Freizeit auf dem Flughafen Grenchen |
Rund 150 Arbeitnehmer finden ihr Einkommen auf dem Flughafen Grenchen. Dazu
verbringen rund 900 Menschen einen grossen Teil ihrer Freizeit auf dem Flughafen. Insbesondere sportliche Betätigungen, die auch den Geist herausfordert, steht dabei hoch im Kurs. Dass
fliegerische Aktivität der Seele gut tut, braucht kaum speziell erwähnt zu werden - wäre es nicht so, würde sich kaum jemand dazu hingezogen fühlen. Um die verschiedensten
Bedürfnisse arbeits- und freizeitmässig abzudecken, sorgen folgende Firmen und Institutionen:
- Aero-Club Grenchen und Soltothurn
- Aerotec GmbH
- Christen-Airtech AG
- Farner Air-Service AG
- Para-Club Grenchen
- Fotra Hotel/Restaurant Airport
- Polizei (Kanton und Stadt)
- Flugschule Grenchen
- Flugsportgruppe Grenchen
- Horizon Swiss Flight Academy
- Maximair AG
- Mittelland Helicopter AG
- Modellfluggruppe Grenchen
- Motorfluggruppe Olten
- Segelfluggruppe Solothurn
- Stützpunkt- und Stadtfeuerwehr
- Zollamt Biel |
Ein Entwässerungskonzept
Zuhanden der Stadt Grenchen musste der Flugplatz ein generelles Entwässerungskonzept mit Trennsystem von Schmutz- und Meteorwasser
erstellen, denn auch hier sind neue gesetzliche Auflagen zu erfüllen. Bestandteil dieses Konzeptes ist, dass die Kläranlage und der Aarmattekanal entlastet werden müssen. Demzufolge
ist der grösste Teil des Meteorwassers des Flughafens in Zukunft in den Witibach zu leiten. Dafür muss ein Kanal aus dem Kernbereich zum Witibach hinter die Hangare Nord gebaut werden.
Ferner sind Öl-abscheideranlagen sowie ein Interventionsbecken Nord zu bauen.
| Die Konzessionsprojekte |
| Projekt: |
Ausführung |
| Sanierung der Tankanlage |
Winter 1999/2000 |
| Anschluss des Meteorwassers an den Witibach |
Winter 1999/2000 |
| Sanierung der Parkplätze Nord |
Frühling 2000 (Teil 1)
Zwischen 2001-03 (Rest) |
| Pistensanierung |
Anfangs 2001 |
| Erneuerung Betriebskonzession |
August 2001 |
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