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Flugzeug-Familienplanung
Nicht nur wegen des stetigen Steigfluges der Crossair will Moritz Suter seine
Flotte erneuern. Für eine Airline im "highend-Bereich" ist nur
das neuste und effizienteste Fluggerät gut genug. Somit sorgt sich Suter
um die Nachfolgemodelle: Die Saab 340, Saab 2000 und der düsengetriebene
Avroliner sollen in den nächsten Jahren möglichst durch eine
"Flugzeugfamilie" ersetzt werden. Das heisst Maschinen einer Marke,
welche dasselbe Flugzeug mit gleichem Cockpit und in verschiedenen Grössen
anbietet. So lässt sich viel flexibler operieren und je nach
Passagieraufkommen das richtige Flugzeug einsetzen. Die Piloten benötigen
für die verschiedenen Grössen nur noch eine Lizenz, was bedeutend
billiger kommt. Die Swissair hat dieses System mit der Airbus-Familie (A-319,
A-320, A-321, A-330) bereits eingeführt.
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| EMB-170 und
EMB-190 |
Der Crossair bieten sich auf dem Markt im wesentlichen zwei Flugzeugbauer an:
Dornier, die traditionsreiche Flugzeugherstellerin aus Oberpfaffenhofen bei
München und die brasilianische Embraer. Bereits auf dem Markt ist der
kanadische Hersteller Bombardier mit ihrem Canadair Regionaljet. Die Dornier-
und Embraer-Modelle fliegen noch nicht, und dennoch müssen die Airlines
jetzt bestellen. Die Lufthansa hat kürzlich 60 Exemplare des 728Jet mit 70
Plätzen bei Dornier bestellt, Crossair laviert noch zwischen Deutschland
und Brasilien. Ein Faktor beim Entscheid werden neben dem Preis die
Eintauschmöglichkeiten der bestehenden Saab-Flotte sein.
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