| Vom Sternenfeld nach
Blotzheim |
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Am 8. Mai 1946 eröffneten
Air France und Swissair gemeinsam mit je einer DC-3 den neuen
Flughafen |
Der erste Flugplatz Basels befand sich auf dem
Sternenfeld (Gemeinde Birsfelden), wo sich heute ein Teil der Basler
Rheinhäfen befindet. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges musste der viel
zu kleine Flugplatz zugunsten der Rheinhäfen und des Kraftwerkbaus
aufgegeben werden.
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In drei Monaten ein neuer Flugplatz
Platzprobleme in der Nordwestschweiz bewogen die schweizerischen Behörden,
sich im benachbarten Ausland umzusehen. So kam es, dass in der Gegend der
elsässischen Gemeinde Blotzheim eine genügend grosse Fläche
für den Bau eines künftigen Basler Flughafens gefunden wurde.
Aufgrund mündlicher Abmachungen zwischen dem französischen Minister
für öffentliche Arbeiten J. Moch und dem Basler Regierungsrat G. Wenk
wurden im Frühling 1946 gemeinsam innerhalb von nur drei Monaten
provisorische Pisten und Bauten erstellt, so dass der Linienverkehr bereits am
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8. Mai desselben Jahres durch die Swissair und
Air France eröffnet werden konnte. Die rechtsgültige Form erhielt der
Flughafen Basel-Mulhouse am 4. Juli 1949, als der Staatsvertrag über den
Bau und den Betrieb des Flughafens unterzeichnet und am 25. November 1950
ratifiziert wurde. Weitere Meilensteine waren 1953 die Fertigstellung der
definitiven 2370 Meter langen Nord/Süd-Piste und der 1600 Meter langen
Ost/Westpiste mit den entsprechenden Rollwegen und Abstellflächen. Im
selben Jahr erfolgte auch die Einrichtung der zollfreien Zufahrtsstrasse ab
Basel.
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Definitive Bauten
1962 bewilligten die Basler Stimmbürger im zweiten Anlauf den Kredit
für die neuen Hochbauten, wobei zuerst im Frühjahr 1967 die
Werftanlagen dem Betrieb übergeben werden konnten. Bis Mai 1970 folgten
auch die Frachtanlagen und das Passagierterminal mit dem markanten Tower. Zum
30. Bestehen des Flughafens stimmte das Basler Volk wiederum erst im zweiten
Anlauf der Verlängerung einer Verlängerung der Nord/Südpiste auf
3900 Meter zu, welche im Dezember 1979 der Bestimmung übergeben werden
konnte.
Ab 1987 wurde begonnen, die Abstellflächen und Gebäulichkeiten aus
dem Jahre 1970 den gestiegenen Bedürfnissen entsprechend zu
vergrössern und umzubauen. Kernstück war dabei das Fingerdock mit
seinen beiden Fluggastbrücken sowie die komplette Umgestaltung des
gesammten Passagiergebäudes.
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