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Swisscontrol neu im Internet,
Lufthansa mit Ticket-Auktionen
(Genf pd)
Swisscontrol präsentiert sich seit kurzem im Internet. Sie will damit die
Dienstleistung Flugsicherung, welche von der Öffentlichkeit wenig beachtet
und verstanden wird, auf einfache Art erklären. Junge Menschen und
Fachleute erhalten zudem Informationen über Flugsicherungsberufe und
Ausbildung, Stellenangebote und spezifische Dienstleistungen. Lufthansa bietet
auf der Schweizer Homepage erfolgreich Ticket-Auktionen an. Ausserdem kann man
24 Stunden online buchen, den Flugplan einsehen und erhält alle
erdenklichen Informationen über die Lufthansa und ihre Partner. Zu beiden
Unternehmen finden Sie über die Werbebanner auf unserer
Homepage.
(30.4.2000) |
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SAir nicht interessiert
(Amsterdam
sda) Die KLM Royal Dutch Airlines hat sich aus der Partnerschaft mit der
italienischen Fluggesellschaft zurückgezogen. Die italienische Regierung
reagierte überrascht und sieht Alitalias Position in Europa bedroht. Als
Grund für den Rückzug gab KLM die Unsicherheiten über den
Flughafen Malpensa und die stockende Alitalia-Privatisierung an. "Nach
reiflichen Überlegungen hat die KLM entschieden, dass die Allianz mit der
Alitalia nicht machbar ist", teilte niederländische Fluggesellschaft
am Freitagabend in einem Communiqué mit. Für die SAirGroup habe das
Scheitern der Allianz von KLM und Alitalia keine Bedeutung, sagte
SAir-Sprecherin Beatrice Tschanz auf Anfrage. Die Alitalia sei für den
Schweizer Luftfahrtkonzern im Moment kein Thema. Man habe im Volare und der Air
Europe bereits zwei Partner.
(30.4.2000) |
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Kleinflugzeug im Wallis
abgestürzt
(Aosta/Bern
sda) Ein Flugzeug des Typs Piper PA 28 ist am Donnerstag in der Nähe
des Grand-Combin VS abgestürzt. Das Flugzeug wurde am Donnerstagabend um
18.17 Uhr lokalisiert. Alle vier Schweizer Insassen überlebten, teilweise
schwer verletzt. Bei den Insassen handelt es sich um Schweizer, zwei Frauen und
zwei Männer im Alter zwischen 27 und 37 Jahren. Zwei von ihnen wurden
schwer, die anderen zwei leicht verletzt. Das Flugzeug war von Bern nach
Korsika unterwegs. Der letzte Kontakt mit der Maschine fand in der Region von
Verbier VS statt. Danach setzte die Piper ihren Flug Richtung Aosta fort. Die
Maschine war um 09.30 Uhr gestartet. Der letzte Funkkontakt fand um 10.13 Uhr
statt. Die einmotorige Maschine ist in der Schweiz immatrikuliert.
(29.4.2000) |
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Deutschland droht Schweiz mit
Kündigung
(Waldshut/Berlin sda) Deutschland macht Druck im Streit
um das Überfliegen deutschen Gebiets durch Flugzeuge im Anflug auf
Zürich-Kloten. Der deutsche Verkehrsminister Reinhard Klimmt droht mit
einer Kündigung der Vereinbarung über die An- und Abflugzahlen des
Zürcher Flughafens, falls die Schweiz an ihrer starren Haltung festhalte.
Die Verhandlungen über einen neuen Staatsvertrag, der die aus dem Jahr
1984 stammende Verwaltungsvereinbarung ablösen soll, laufen auf Fachebene.
Die 16 Jahre alte Vereinbarung regelt das durch den Flughafen
Zürich-Kloten entstehende Verkehrsaufkommen über den deutschen
Landkreisen Schwarzwald-Baar, Waldshut und Konstanz. Die Kündigungsfrist
beträgt ein Jahr.
(29.4.2000) |
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SAirGroup übernimmt
Mehrheit an Sabena
(Brüssel
sda) Die SAirGroup erhöht ihren Anteil an der belgischen
Fluggesellschaft Sabena auf 85,0 Prozent. Die belgische Regierung und die
SAirGroup haben den Vertrag am Mittwoch vor den Medien in Brüssel
unterzeichnet. Damit übernimmt die SAir erstmals die Mehrheit an einer
ausländischen Airline. Bisher besitzt der Schweizer Luftfahrtkonzern 49,5
Prozent. Belgien behalte 15 Prozent der Sabena-Aktien und erwerbe einen Anteil
von 3,3 Prozent an der SAirGroup, teilte das Unternehmen am Mittwoch in einem
Communiqué mit. Damit werde der belgische Staat zum grössten
Einzelaktionär des Flugkonzerns.
(29.4.2000) |
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Wiederaufnahme der
Verhandlungen
(Basel
sda) Crossair bestätigt die Wiederaufnahme der Verhandlungen über
einen neuen Gesamtarbeitsvertrag (GAV) mit der Pilotengewerkschaft CCP. Die
Gespräche über den GAV sowie die Klärung der Entlassungen von
drei Piloten werden parallel geführt. Der Vorschlag, die beiden
Verhandlungen parallel zu führen, sei eine
"Kompromisslösung", sagte Thomas Brand, Vizedirektor Flotten-
und Cockpitpersonal bei Crossair, am Samstag gegenüber der
Nachrichtenagentur sda. Über das Ergebnis des einberufenen Schiedsgerichts
hatte die CCP am Karfreitag mittels Mediencommuniqué informiert. Darin
bezeichnete sie das Resultat als "Teilerfolg für die
Pilotengewerkschaft".
(25.4.2000) |
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LTU-Sanierung: Verhandlungen
in vollem Gang
(Zürich
sda) Die Belegschaft der angeschlagenen Düsseldorfer Touristikgruppe
LTU soll auf zehn Prozent des Lohnes verzichten. Dies fordern LTU-Management
und SAir Group im Rahmen des Sanierungsplanes, über den zur Zeit
verhandelt wird. Der geforderte Lohnabbau sei zeitlich befristet,
bestätigte SAir-Kommunikationschefin Beatrice Tschanz einen Bericht des
"SonntagsBlick" gegenüber der Nachrichtenagentur sda. Zur
Diskussion steht gemäss Tschanz eine Zeitlimite von sechs bis 18 Monaten.
Die LTU soll in ein bis drei Jahren saniert sein. Tschanz sagte zum Fahrplan:
"In drei Jahren ist die LTU spätestens wieder flott". Noch vor
den Sommerferien sollen die Verhandlungen über den Sanierungsplan
abgeschlossen werden. In England, Frankreich und Deutschland werde zudem
"mit möglichen Partnern" für die LTU verhandelt, sagte
Tschanz weiter.
(25.4.2000) |
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Weitere
Sicherheits-vorschriften für MD-11
(Zürich
sda) Für MD-11-Flugzeuge hat die US-Luftfahrtbehörde FAA acht
weitere Sicherheitsvorschriften erlassen. Die neuen Vorschriften beziehen sich
insbesondere auf Verkabelungen und Isolationen und werden ab dem kommenden 19.
Mai Gültigkeit haben. Die jüngsten Direktiven für
MD-11-Flugzeuge betreffen beispielsweise durchgescheuertes Isolationsmaterial,
beschädigte Schaltungen oder andere Feuergefahren, wie ein
Swissair-Sprecher auf Anfrage am Donnerstag entsprechende Medienberichte
bestätigte. Die soeben erlassenen Sicherheitsvorschriften seien für
die Swissair nichts Neues. Auf Grund regelmässiger Checks habe man bereits
die entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen getroffen. Trotzdem werde man jetzt
die gesamte MD-11-Flotte gemäss den FAA-Vorschriften genau
überprüfen.
(21.4.2000) |
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Steigende Nervosität in
Brüssel
(Brüssel/Zürich sda) Während die
Mehrheitsübernahme an Sabena durch die SAirGroup näher rückt,
macht sich in Brüssel Nervosität bemerkbar. Vorwürfe an Swissair
in einem belgischen Zeitungsartikel sind von Sabena und Swissair indes umgehend
zurückgewiesen worden. Die SAirGroup, Minderheitsaktionärin an der
belgischen Sabena, habe noch vor dem Ja der belgischen Regierung zu einer
Übernahme der Mehrheit das Kommando bei Sabena übernommen, schreibt
die belgische Tageszeitung "Le Soir" am Dienstag. In einem Artikel
werden unter Berufung auf anonyme Quellen Vorwürfe an Swissair
wiedergegeben. So heisst es etwa, dass zwar der Sabena-Verwaltungsrat letztlich
über die Sabena-Geschäfte zu entscheiden habe, dieser aber nur
Swissair-Entscheide vollziehe: "Alles werde in Zürich entschieden,
kann man bei Sabena hören".
(19.4.2000) |
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Crossair-Piloten wollen
Ausstrahlung von "Airline" stoppen
Zürich
(pd) Die TV-Soap "Airline" von SF DRS soll ohne Szenen zum
Arbeitskonflikt bei der Crossair ausgestrahlt werden. Dies verlangt die
Gewerkschaft der Crossair-Piloten (CCP). Auf die Forderung von CCP will SF DRS
allerdings nicht eingehen. Die Darstellung des Arbeitskonflikts sei im Sinne
einer umfassenden Information ein unverzichtbarer Bestandteil von
"Airline", sagte der zuständige Redaktionsleiter Otto C.
Honegger auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Der Herausschneiden von
bestimmten Szenen und Sequenzen kommt laut Honegger nicht in Frage. Dies hatte
die Gewerkschaft Crossair Cockpit Personal (CCP) in einem am Dienstagabend
veröffentlichten Communiqué gefordert.
(19.4.2000) |
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Jet Aviation: Handling
für Austrian und Tyrolean
Zürich
(pd) Auf Ende März 2000 hat die Jet Aviation Handling AG die
Frachtabfertigung für die Austrian Airlines und die Tyrolean Airways am
Unique Zurich Airport übernommen. Die Dienstleistungen umfassen
Frachtannahme, Pallettierung und Anlieferung zum Flugzeug sowie die
Übernahme der Importgüter vom Flugzeug und deren Auslieferung an die
Spediteure. Jet Aviation
bedient über 60 Fluggesellschaften in Zürich und beschäftigt in
Genf und Zürich über 1000 Fest- und Teilzeitangestellte.
(18.4.2000) |
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Zufahrt zum Flughafen
Belpmoos zu teuer
Bern (sda)
Der Gemeinderat von Belp findet das kantonale Projekt für eine neue
Zufahrt zum Flughafen Belpmoos mit 12,5 Mio. Franken zu teuer. In einer
Einsprache verlangt er eine kostenmässige Überarbeitung des Projekts,
wie er am Montag mitteilte. 12,5 Mio. für eine 2,8 km lange neue Strasse
ab Lindenkreisel am südlichen Dorfeingang zum Flughafen sei zuviel, findet
der Belper Gemeinderat. Der Gemeinderat verweist auf die schwierige finanzielle
Situation des Kantons, die etwa im Spital- und Schulwesen zu rigorosem Sparen
geführt habe. Einwände, welche die technische und bauliche
Ausgestaltung des Projekts betreffen, seien nicht Gegenstand der Einsprache,
heisst es im Communiqué.
(18.4.2000) |
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Bundesgericht legt
Verhandlungstermin fest
Lausanne/Zürich (pd) Am Bundesgericht in Lausanne
wird am 25. Mai über das gute Dutzend Einsprachen gegen die 5.
Ausbauetappe des Flughafens Zürich öffentlich verhandelt. Nicht
vertreten sein wird die süddeutsche Gemeinde Waldshut. Gemäss
bundesgerichtlicher Verfügung werden an der Verhandlung einerseits die
Vertreter der Beschwerdeführenden teilnehmen. Auf der Gegenseite werden
der Kanton Zürich sowie das eidgenössische Departement für
Umwelt, Verkehr Energie und Kommunikation (UVEK) ihre Sicht der Dinge darlegen
können.
(16.4.2000) |
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Polizei jagt Ostblock-Diebe
mit Armee-Helikopter
Zürich
(pd) Die Baselbieter Polizei jagt Ostblock-Diebe mit einem
Armee-Helikopter: Am Donnerstag flog bei einer Grossaktion ein
"Super-Puma" mit Wärmekamera über Oberbaselbieter
Wälder und suchte Personen- und Diebesgut-Verstecke. Verhaftet wurde
niemand. Bei der Aktion "Wald" standen am Donnerstagmorgen 45
Polizisten mit zehn Fahrzeugen, dem Helikopter sowie Hunden im Einsatz. Wegen
schlechtem Wetter - teils Schnee - musste der Heli tiefer fliegen als
vorgesehen, was zu Lärm-Klagen der Bevölkerung führte. Weitere
solche Aktionen seien "bei Bedarf möglich", teilte die Polizei
mit.
(15.4.2000) |
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Flughafen
Basel-Mülhausen legt weiter zu
Zürich
(pd) Der Flughafen Basel-Mülhausen legt weiter zu: Im ersten Quartal
2000 wurden mehr Fracht und Passagiere verzeichnet, wie der Flughafen am
Freitag mitteilte. Auch die Zahl der Flugbewegungen stieg gegenüber 1999
um sechs Prozent auf 29 571. In den ersten drei Monaten benutzten 779 457
Passagiere den Flughafen; das sind 13 Prozent mehr als in der Vorjahresperiode.
Auf Linienflüge entfielen 638 139 Passagiere (+13%) und 21 499
Flugbewegungen (+13%). Von den Lininenflügen transportierten 21 115
Passagiere, 152 Fracht, 128 Post, und 104 waren Expressflüge. Die Anzahl
der Passagiere, welche auf dem Basler Flughafen nur umsteigen, hat laut
Communiqué von 14 auf 20 Prozent zugenommen. Die Luftfracht hat nach
einem leichten Rückgang 1999 im ersten Quartal wieder zugenommen: Ihre
Summe stieg um vier Prozent auf 27 743 Tonnen.
(15.4.2000) |
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Ölverlust bei
Crossair-MD80
Zürich
(pd) Wie der Fernsehsender Tele24 heute in seiner News-Sendung meldete,
musste gestern erneut eine MD80 der Crossair ausserplanmässig landen. Auf
dem Flug LX 8941 von Lanzarote nach Zürich hätten die Piloten einen
Ölverlust in einem Triebwerk festgestellt und dieses deshalb ausser
Betrieb gesetzt. Die Piloten seien anschliessend in Madrid gelandet. Die
Passagiere wurden mit einem Ersatzflugzeug nach Zürich
überflogen.
(13.4.2000) |
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Führungswechsel bei
Balair/CTA
Zürich
(sda) Die zur SAirGroup gehörende Balair erhält ab 1. Juni eine
neue Chefin. Die 38-jährige Zürcher Juristin Catherine Stalker
übernimmt als erste Frau die Leitung eines Unternehmens der SAirGroup vom
zurücktretenden Klaus Lichtenstein. Lichtenstein, der die Leitung der
Balair am 1. Juli des vergangenen Jahres übernommen hatte, sei auf eigenen
Wunsch zurückgetreten, teilte die SAirGroup am Dienstag mit. Er werde sich
künftig wieder seiner früheren Aufgabe als Chef Operations der Balair
widmen. Catherine Stalker war in der SAirGroup zuletzt in der
Geschäftsleitung der Flightlease tätig. Die Juristin verfüge
zudem über grosse Erfahrungen in den Bereichen Finanzen und Marketing,
schreibt die SAirGroup. Catherine Stalker ist die erste Schweizerin, die eine
Airline führt.
(12.4.2000) |
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Mängel bei der
Verkabelung?
Zürich
(sda) Die Swissair sieht sich mit neuen Anschuldigungen zum Absturz der
MD-11 vor Halifax konfrontiert. Ein amerikanischer Experte wirft der Swissair
schwere Mängel bei der Verkabelung vor. Die Swissair hatte Anfang Jahr in
Zürich-Kloten eine ihrer Maschinen des Typs MD-11 dem
Verkabelungs-Fachmann Ed Block zur Verfügung gestellt. Block richtet nun
an die Swissair harsche Vorwürfe. Laut dem Bericht hat Block in einem
Flugzeug Funkenspuren in der Verschalung hinter dem Cockpit gefunden, Kabel
hätten keine Schutzhüllen gehabt. Zudem habe er Kabelbündel
gefunden, in denen Isolierungen von unterschiedlichem Material zusammengefasst
seien, was besonders gefährlich sei. Die Swissair bezeichnete in einer
Stellungnahme den Untersuchungsbericht als "nicht neutral". Die
Swissair kontert: "Der Untersuchungsbericht ist nicht neutral".
(12.4.2000) |
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Swissair führt Liste mit
sicheren Fluggesellschaften
Zürich
(sda) Die Swissair führt eine Liste mit Airlines, die von der
Schweizer Fluggesellschaft als sicher eingestuft werden. Wer nicht auf der
Liste aufgeführt ist, gilt als riskant. SAir Group-Pressesprecher
Jean-Claude Donzel bestätigte gegenüber der Nachrichtenagentur sda
einen entsprechenden Bericht im "SonntagsBlick". Von einer
"schwarzen Liste", wie die Zeitung im Titel schreibt, könne aber
keine Rede sein. Laut Donzel handelt es sich dabei um ein internes Papier
für Dienstreisen. Wenn kein eigenes Flugzeug zur Verfügung stehe,
Swissair-Besatzungen aber von einer Destination zur einer anderen verschoben
werden müssten, dürften die Besatzungen nur jene Gesellschaften
berücksichtigen, die auf der Liste zu finden seien.
(10.4.2000) |
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LTU-Sanierung kostet SAir
Group 140 Mio. DM
Zürich
(sda) Die 49,9-prozentige Beteiligung der SAir Group an der LTU wird zu
einer kostspieligen Angelegenheit: Die Schweizer Fluggesellschaft muss 140 Mio.
DM (rund 115 Mio. Fr.) für die Sanierung des deutschen Reiseveranstalters
zahlen. SAir Group-Pressesprecher Jean-Claude Donzel bestätigte einen
entsprechenden Bericht in der Zeitung "Finanz und Wirtschaft" vom
Samstag. Danach hat die SAir Group ihre LTU-Beteiligung bereits im letzten Jahr
auf Null abgeschrieben.
(9.4.2000) |
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Luftverkehrsabkommen macht
Fliegen günstiger
Bern (pd)
Das bilaterale Luftverkehrsabkommen mit der EU, das bei Annahme in der
Abstimmung am 21. Mai im Jahr 2001 wirksam wird, wird in der Schweiz um bis zu
zehn Prozent günstigere Flugpreise zur Folge haben. Das sagt eine
Nationalfonds-Studie voraus. Die Forscher kommen in der am Dienstag
publizierten Analyse zum Schluss, dass das Abkommen eine sehr weitgehende
Marktöffnung bewirkt. Sie rechnen mit einem grösseren Angebot
ausländischer Fluggesellschaften auf intensiv genutzten Flugrouten, mit
neuen Flugverbindungen und mit höheren Frequenzen auf Hauptstrecken.
Vorausgesagt wird zudem eine stärkere Konkurrenz zwischen in- und
ausländischen Flughäfen um Positionen als Knotenpunkte fürs
Umsteigen. Die Schweizer Fluggesellschaften würden unter anderem mit
Preissenkungen und neuen Flugzielen reagieren. Gemäss der Studie werden in
der Schweiz die Luftbewegungen bis ins Jahr 2020 um voraussichtlich 50 Prozent,
die Passagierzahlen und die Gesamtfracht gar um 100 Prozent zunehmen. Die
Schweizer Flughäfen würden durch die Zunahme des Luftverkehrs weiter
wachsen, aber auch künftig keine zentrale Umsteigefunktion in Europa
haben.
(5.4.2000) |
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Europakonforme
Pilotenausbildung
Zürich
(sda) Die Swiss Pilot School Association
(Swiss PSA) hat die Euro-Lizenz
für ihre Pilotenausbildung erhalten. Ihre Flugschüler werden
künftig gemäss den Anforderungen der europäischen
Luftfahrtsbehörden ausgebildet. Die Swiss PSA wurde vom Bundesamt für
Zivilluftfahrt als Flying Training Organisation (FTO) zertifiziert, wie die
Flugschule am Dienstag mitteilte. Absolventen erhalten die neue, europaweit
gültige Lizenz der JAA (Joint Aviation Authorities). Die Swiss PSA ist ein
Verbund von vier Flugschulen (Fliegerschule Birrfeld, Motorfluggruppe
Zürich, Flugsportgruppe Zürcher Oberland und Ausserschwyzerische
Fluggemeinschaft). Mit 80 Fluglehrern und 60 Flugzeugen werden
Ausbildungsgänge auf allen Stufen angeboten.
(5.4.2000) |
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André Dosé im
Vorstand der Flight Safety Foundation
Basel (pd)
André Dosé, Executive Vice-President und Bereichsleiter Flight
Operations der Crossair, ist in den Vorstand der internationalen "Flight
Safety Foundation" mit Sitz in Alexandria in den USA gewählt worden.
Die 1947 gegründete Flight Safety Foundation wird von 830 Mitgliedern aus
150 Ländern getragen. Sie beschäftigt sich unter der Leitung von
Stuart Matthews, President & CEO der Foundation, mit Fragen der
Flugsicherheit und deren Optimierung.
(4.4.2000) |
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Swissair fliegt Salzburg
wieder an
Salzburg
(sda) Die Swissair fliegt Salzburg wieder an. Seit 26. März bietet
Swissair vier Mal täglich die Verbindung Zürich - Salzburg an. In
Kooperation mit Tyrolean betreibt Swissair drei Mal täglich eine Linie von
Salzburg nach Brüssel. Mit einem Passagieraufkommen von rund 100 000
Gästen von und nach Zürich ist Salzburg eine der wichtigsten
Verbindungen in die Schweiz ab Österreich. Dies erklärte der Direktor
von Swissair/Sabena Österreich, Ignazio Strano, bei einem
Mediengespräch in Salzburg.
(4.4.2000) |
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Birrfeld: Zollflugplatz
rückt in greifbare Nähe
Birrfeld
(wy) Gute Kunde für den Flugplatz Birrfeld: Mit grosser Wahrscheinlichkeit wird die
Oberzolldirektion in Bern die Bewilligung zur Änderung des Zollstatus
erteilen. Abhängig sei dies nur noch von der Zusicherung der
Kantonspolizei Aargau. Damit werden die langjährigen Bemühungen des
Aero-Clubs Aargau belohnt. Er hat sich seit Jahren für den Erhalt des
Zolls im Birrfeld eingesetzt. Für den attraktiven Flugplatz im Aargau
bedeutet dies eine Aufwertung, werden doch mit dem möglichen direkten
Einflug aus dem Ausland die beschwerlichen Zwischenlandungen auf einem
Zollflughafen, wie zum Beispiel Basel, überflüssig.
(1.4.2000) |
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Lugano will seinen Flughafen
privatisieren
Lugano
(sda) Der heute nur von der Crossair bediente Flughafen Lugano-Agno soll
zum Anziehungspunkt für weitere Fluggesellschaften werden. Um das zu
erreichen, plant Lugano seine Privatisierung. Diese könnte schon vor dem
Sommer 2001 Wirklichkeit werden. Die Luganeser Stadtregierung präsentierte
am Donnerstag eine Studie eines privaten Beraters, in der die Privatisierung
des Flughafens vorgeschlagen wird. Weil der Flughafen im Besitz der Stadt
Lugano ist, könne er nicht schnell genug auf die Entwicklungen des Marktes
reagieren, hält die Studie fest. Eine private Leitung würde die
Bildung von Allianzen mit weiteren Fluggesellschaften erleichtern. Zudem
könnte ein - bisher fehlendes - Marketing betrieben werden.
(1.4.2000) |
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Vorarlberg beharrt auf
Lärmkorsett für Flugplatz Altenrhein
Bregenz
(sda) Vorarlberg will vom bestehenden Lärmkorsett für den
Flugplatz Altenrhein nicht abrücken. Dies bekräftigte Landeshauptmann
Herbert Sausgruber nach einem Gespräch der Regierungen von Vorarlberg und
St. Gallen am Donnerstag in Bregenz. Mit dieser Haltung Vorarlbergs wird der
St. Galler Wunsch nach einer Aufwertung des Flughafens praktisch
verunmöglicht. Der St. Galler Regierungschef, Landammann Walter Kägi,
erläuterte die Interessen des Kantons St. Gallen. Dieser beabsichtige
keineswegs, in Altenrhein einen internationalen Flughafen zu schaffen. Laut
Kägi gebe es derzeit vom unmittelbar an der Grenze zu Vorarlberg gelegenen
Flugplatz Altenrhein zwar täglich fünf Flüge nach Wien. In
Richtung Westen hingegen fehlten solche Flüge, kritisierte
Kägi.
(1.4.2000) |
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