Allseits gut
benotet
«Das
richtige Flugzeug zur richtigen Zeit», nennt es Thomas Lehmann von den
Swissair-Kundenbeziehungen. Die Nachfolgerin der A310 ist nicht nur für
die Flughafenanwohner ruhiger wahrzunehmen, sondern auch für Passagiere:
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| Die Kabine
des A330 ist geräumig und bequem. |
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«Mit der
A330 ist in Sachen Lärm und Vibrationen ein neues Zeitalter
angebrochen», schwärmt Lehmann. Die Reisenden in der Economy Klasse
zeigen sich besonders über die individuelle Bordunterhaltung erfreut, die
ihnen eine grosse Film- und Spielauswahl beschert. Geschäftsleute benoten
den elektrisch verstellbaren Sitz in der Business Class positiv, dessen Lehne
sich um 50 Grad, das heisst etwas weiter als in den MD-11, absenken lässt.
Für die Erstklasspassagiere hat die Swissair dieses Jahr noch ein Ass im
Ärmel.
Bis Ende 1999 stösst monatlich eine neue A330-223 zur Flotte, 13
insgesamt. Dazwischen bringen zusätzliche A320 und A321 die
Kurzstreckenflotte auf 41 Flugzeuge. Für die Besatzungs-, und hier vor
allem die Pilotenausbildung, ein gewaltiges Pensum. Marco Müller, seit
Anfang Jahr Chef der bald über 600 Köpfe zählenden A320- und
A330-Pilotinnen und Piloten, ist es eine Gratwanderung. Geht das Gleichgewicht
verloren, hat es entweder zu viele Piloten auf seinen Flotten und zu wenig
für die anderen Typen, oder umgekehrt. Noch schlimmer: wenn zu viele
Piloten in der Umschulung sind, wird es für alle Flottenteile knapp. Ohne
ständiges Feintuning könnten rasch Flugzeuge am Boden festsitzen.
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