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| ZIVILLUFTFAHRT |
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| AIRBUS A330 |
Keine Sorgen
mit dem Nachwuchs (4)
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Motorisierter Segelflieger
In welcher Form
die A340 ab 2002 besatzungsmässig eingegliedert wird, entscheidet sich
später. «Wir haben Zeit, sorgfältig an die Aufgabe heranzugehen,
Sicherheit und Qualität immer im Auge.» Gemäss Marco Müller
sind mehrere flexible Lösungen möglich, die finanziell, planerisch
und auch in bezug auf die Lebensqualität der Piloten viel versprechen.
Eine neue Generation im Cockpit, der Multi Task Pilot, also. Nicht nur bei
Swissair, sondern wegweisend für die SAir- und Qualiflyer-Groups. Auch
fliegerisch erhält die A330 ein gutes Zeugnis: «Aerodynamisch
hervorragend, Superflügel, starke Triebwerke und doch lärmarm in
Cockpit und Kabine», bringt es Marco Müller auf einen Nenner.
«Motorisierter Segelflieger» soll bereits ein gängiger Kosename
sein.
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| Individueller Service in SR
Technics |
Kaum hatte die
Swissair ihren ersten A330 übernommen, führte SRTechnics bereits eine
anspruchsvolle Grossüberholung am A330-301-SFM von Sabena
durch |
| SR Technics, früher ein Departement der
Swissair, heute ein selbständiges Unternehmen in der SAirGroup, kann auf
grosse Erfahrung im Umgang mit Neulingen zurückgreifen. Lange vor
Lieferung begann auch diesmal das Vorbereiten: Schulen der Mitarbeiter,
Beschaffen von Lizenzen, Werkzeug und Ersatzteilen, organisatorische
Bereitschaft. Erstmals stellte SR Technics für einen Flugzeugtyp eine
spezielle Crew zusammen, die jetzt ausschliesslich die A330 betreut.
Gebündeltes Know-how ermöglicht gezielte Einsätze, die auch den
zahlreichen Kunden in- und ausserhalb der SAirGroup zugute kommen. In
Zürich wurde bereits kurz nach Übernahme der ersten Swissair A330-223
eine A330-300 von Sabena einer anspruchsvollen Grossüberholung unterzogen.
«Ganz schön mutig», kommentierte ein Journalist von Flight
International diesen raschen Einstieg. |
| «Problemlos wie schon lange nicht
mehr», wird auch hier die A330 gelobt. «Wir profitieren vor allem von
den gut, bereits JAR66-conform (Vorschriften der europäischen Joint
Aviation Authorities) ausgebildeten Mitarbeitern», betont Kurt
Brühwiler, der für die Wartung auf dem Vorfeld verantwortlich
zeichnet. Und der stellvertretende A330-Flottenchef Rolf Haller streicht die
ETOPS-Zulassung (Extended Twin Operations zweistrahliger Jets, die bei Ausfall
eines Triebwerks innerhalb einer definierten Zeit einen Flughafen erreichen
müssen) über 180 Minuten schon bei Ablieferung heraus. Etwas Sorgen
hat vorübergehend die Beschränkung des Bugrad-Einschlagwinkels
gemacht. Nach zu engen Kurven wurde jeweils eine Ultraschallkontrolle
nötig. Heute bewahrt bereits der Bordcomputer vor zu grossem Einschlag.
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